Autor
Carsten Appel

So steigerst du die Conversion Rate im Bezahlprozess in deinem Shopware-Shop

Der Checkout von Shopware soll conversion optimiert sein. Usability Experten haben ihn für gut befunden. Jetzt liegt es an dir das zu glauben oder eigenen Versuche für mehr Umsatz im Bestellprozess umzusetzen.

Wir wollen es unseren Kunden so einfach wie möglich machen. Aber schau dir den Standard Checkout selber an. Ist das benutzerfreundlich für dich?

Shopware Checkout ohne Optimierung
Abb: Shopware Checkout ohne Optimierung

Erfasst du deine Zahlen richtig?

In vielen Projekten erlebe ich, dass die Webanalyse Software nicht richtig eingerichtet ist. Google Analytics bietet für Shopware Shopbetreiber sehr gute Möglichkeiten um die Daten aus dem Bestellprozess leicht nachvollziehbar aufzubereiten. Voraussetzung: Du richtest dir einen Trichter (Funnel) ein. Hier findest du eine Anleitung wie du deinen Google Analytics Trichter für Shopware optimal einrichtest.

Shopware Checkout (nach Warenkorb)

Sobald der Kunde seinen gewünschten Produkte gefunden hat geht es ab in den Checkout. Wie du oben siehst wirkt die Darstellung in der Desktop Darstellung sehr „anstrengen“. Viele Formularfelder wirken für viele User abschreckend, da es Aufwand signalisiert. Aber User wollen möglichst alles mit einem Klick erledigt haben. Am besten so wie bei Amazon 🙂

Brauchen deine Kunden ein Kundenkonto?

Messe einmal wie viele Stammkunden du hast und wieviele Kunden neu dabei sind.

In der neuen Shopware Version (5.5.10) sind ein paar Neuerungen eingezogen die schon Besserung bringen.

Checkout bei unserem Shop
Abb: Aktueller Checkout bei unserem Shop

So kannst du im Backend von Shopware einstellen ob du den Kunden als B2B oder B2C Kunden haben willst oder ob der Kunde ein Kundenkonto anlegen soll. Vorher musste man dann händisch ans Template ran.

Wir nutzen Paypal und Amazon Pay um den Kunden es noch einfacher zu machen. Dieses Plugins übernehmen das lästige Ausfüllen der Kundeninformationen und signalisieren Vertrauen (Käuferschutz).

Mit der aktuellen Version verlieren wir ca. 25% der Besucher bei der Anmeldung. Das gilt es zu verbessern 🙂

Als nächster Schritt steht ein Test an um zu validieren ob ein (nach unseren Vorstellungen) verbesserter Checkout für unseren Shopware Shop eine bessere Conversion Rate bringt.

Der erste Test mit dem verbesserten Checkout

sitefuchs arbeitet nach einem einfachen Conversion Cycle Model um valide Testergebnisse zu produzieren. Dazu haben wir unseren Shopware Checkout mit diesem Model überarbeitet. Ziel war es dabei dem Nutzer zu signalisieren: Hier ist es ganz einfach zu bestellen. Deshalb haben wir alles ableckenden herausgenommen. Hinzu kam auch noch eine persönliche Ansprache unserer Kunden.

Conversion Optimierter Checkout bei Shopware
Abb: Conversion optimierter Checkout bei Shopware

Zusätzlich wurde die Pflichtanmeldung für ein Kundenkonto auf Wahloption umgestellt. Somit nehmen wir den Kunden die Angst das der Bestellprozess unnötig kompliziert ist.

Mobile Optimierung des Shopware Checkouts

Conversion Optimierter Checkout bei Shopware als mobile Darstellung
Abb: Mobile Darstellung des conversion optimierten Checkouts

Auch in der mobilen Darstellung kam eine kleiner aber feine Veränderung zum Einsatz. Übrigens kommen bei Shimo über 70% der User über ihr Smartphone zu uns.

Der Button „Neu bei Shimo“ wurde auffälliger gekennzeichnet. Eine orange Umrandung sowie ein stärkerer Kontrast lasst diesen Schalter auch endlich als Button für den User erkennen.

Sobald der Button gedrückt wird öffnet sich das größere Formular. Hier wirkt das Prinzip größere Dinge erst einmal klein darzustellen. Das erhöht die Motivation des User überhaupt anzufangen.

Erste Zahlen

Die ersten beiden Tage zeigen einen Uplift von 100%. Das bedeutet, dass wir die Conversion Rate gut verdoppelt haben. Die nächste Woche wird also sehr spannend ob wir dieses fantastische Ergebnis halten können.

Conversion Rate nach der Optimierung
Abb: Conversion Rate nach der Optimierung

Wie geht es weiter?

Spannend wäre noch der Test wie gut ein One-Page Checkout funktioniert. Aktuell haben wir trotz der fantastischen Conversion Rate noch Potenzial bei den User die noch nicht in den Checkout gelangen. Hier kann ein „Express-Checkout mit den beiden Zahlungsanbietern Paypal und Amazon Pay“ die User zusätzlich motivieren ihren Kauf gleich abzuschließen.

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