Landingpage Beispiel

So erstellst du eine Landingpage, die verkauft am Beispiel von mgp.

Navigation

Minimalist oder gar keine Navigation auf einer Landingpage hat einen ganz einfachen Grund: Die Aufmerksamkeit der Nutzer soll nicht abgelenkt werden. Das führt zu diesen drei Hauptvorteilen:

  • Höhere Conversion-Rate: Weniger Ablenkungen bedeutet, dass der Nutzer sich besser auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren kann – sei es eine Anmeldung, ein Kauf oder ein anderer Aufruf zum Handeln. Das Ziel der Landingpage wird so viel wahrscheinlicher erreicht.
  • Klare Nutzerführung: Landingpages sind so konzipiert, dass sie Besucher geradlinig zum Ziel führen. Zusätzliche Navigationspunkte könnten diesen Weg unnötig verkomplizieren und den Nutzer ablenken.
  • Stärkeres Engagement: Ohne die Möglichkeit, schnell wegzuklicken, beschäftigen sich Besucher intensiver mit den Inhalten der Seite. So verstehen sie die Botschaft oder das Angebot besser, was das Engagement insgesamt erhöht.
Header ohne Hauptnavigation für Landingpages
Abb: Header der Landingpage ohne Hauptnavigation – nur CTA Button & Logo

Header / Hero-Bereich

Dein Kopfbereich, auch Hero-Sektion genannt, sollte unbedingt die Elemente beinhalten:

  • Fette Überschrift: Verwende eine aussagekräftige Überschrift, die sofort den Wert oder Nutzen des Angebots vermittelt.
  • Subheadline: Ergänze die Überschrift mit einer Unterüberschrift, um die Hauptbotschaft weiter zu verdeutlichen oder in einen Kontext zu setzen.
  • Call to Action (CTA): Zeige User was der nächste Schritt ist und motiviere sie zum Handeln. Gut für User die schon wissen was sie wollen.
Hero Sektion einer Landingpage
Abb: Header / Hero Sektion auf der Landingpage

Funktionen

Erzeuge Aufmerksamkeit und Interesse mit einem kurzen Überblick über die Funktionen auf der Landingpage.
Headmap-Daten zeigen, dass Besucher diesen Bereich lieben. Er ist mehr als nur eine Liste von Funktionen. Er gibt einen Einblick in das nahtlose Erlebnis, das deinen User erwartet, um sein Problem zu lösen.

Leistungen / Funktionen Sektion auf einer Landingpage
Abb: Funktionen Sektion

Persona – Für wen ist es gedacht?

Zeige in einer Sektion wer die Zielgruppe für das Produkt ist.

Dieser Abschnitt „Für wen ist es gedacht?“ dient genau diesem Zweck in diesem Landingpage Beispiel. Indem du die idealen Nutzer oder Unternehmen genau bestimmen stellst du sicher, dass die richtige Zielgruppe eine direkte Verbindung zu der von angebotenen Lösung spürt. Dieser maßgeschneiderte Ansatz erhöht nicht nur das Engagement, sondern steigert auch die Konversionsraten.

Funktionsdetails

Kombiniere umfassende Funktionsbeschreibungen mit anschaulichen Grafiken.
Stelle sicher, dass potenzielle Kunden nicht nur wissen, was du anbietest, sondern sich auch die praktische Anwendung vorstellen (( informativ als auch visuell) können.

Abb: Visualisiere den Nutzen der Funktionen möglichst vorstellbar

Social Proof

Es ist unerlässlich, sich die Kraft der sozialen Bestätigung zunutze zu machen. Der Abschnitt „Soziale Bestätigung” dieses Leitfadens unterstreicht wichtige Elemente, die es zu berücksichtigen gilt.

  • Testimonials: Originales Feedback von überzeugten Kunden
  • Logos: bekannte Marken und Partner mit denen du zusammenarbeitest
  • Auszeichnungen: Zeige Preise / Trophäen die du gewonnen hast
  • User Statistiken: Stelle Fallstudien über den Erfolg deiner Maßnahmen bereit
Testimonial Sektion als Landingpage Beispiel
Abb: Testimonial Sektion

Abschluss CTA (Form)

Der Höhepunkt einer Landingpage liegt in dem Abschnitt „CTA/FORMULAR“. Dieses Landingpage Beispiel betont die Bedeutung eines überzeugenden Aufrufs zum Handeln, ergänzt durch ein gut gestaltetes Formular. Hier fordern Sie die Besucher auf, den letzten, entscheidenden Schritt zu tun, sei es die Anmeldung, der Kauf oder eine andere gewünschte Aktion.

  • Klarheit: Geben Sie klar an, was der Nutzer davon hat.
  • Kürze: Halten Sie das Formular kurz und bündig; fragen Sie nur das Nötigste ab.
  • Design: Auffällige Schaltflächen und einfach auszufüllende Formulare.
CTA Section auf einer Landingpage für Arbeitsrecht Anwälte
Abb: CTA Sektion als Abschluss der Landingpage

Autor:

Carsten Appel

Responsive Search Ads (RSA) erfolgreich einrichten

Leitfaden für Anfänger und Fortgeschrittene 2025 / 2026 + 6 Best Practices

Du hast überzeugende Anzeigentitel geschrieben, deine Texte sauber formuliert und dir überlegt, wie du dich in der Flut der Google-Suchergebnisse abheben kannst.
Sobald deine Anzeigen live sind, willst du sicherstellen, dass sie genau die richtigen Menschen erreichen – und zwar so, dass diese auch klicken und anfragen.

Hier kommt ein Format ins Spiel, das dir jede Menge Arbeit abnimmt: Responsive Search Ads (RSAs).
Das sind dynamische Suchanzeigen, bei denen Google deine Texte automatisch kombiniert, um immer die relevanteste Version für den jeweiligen Nutzer zu zeigen.

In diesem Leitfaden zeige ich dir:

  • Was RSAs sind – und warum sie so gut funktionieren
  • Wie sie technisch arbeiten
  • Wie du RSAs optimal einsetzt (inkl. Praxisbeispiel Business-Fotografie)
  • Welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest
  • Und wie du Schritt für Schritt eine eigene RSA in Google Ads aufsetzt
Google Responsive Search Ads Anleitung

Was sind Responsive Search Ads?

Responsive Search Ads (RSAs) sind ein flexibles Anzeigenformat in Google Ads, bei dem du mehrere Anzeigentitel und Beschreibungen vorgibst.
Google kombiniert diese dynamisch, um die Anzeige zu erstellen, die am besten zur aktuellen Suchanfrage, dem Gerät, Standort und Nutzerverhalten passt.

Das Besondere:

  • Du kannst bis zu 15 verschiedene Anzeigentitel (max. 30 Zeichen)
  • und bis zu 4 unterschiedliche Beschreibungen (max. 90 Zeichen) eingeben.
  • Google zeigt pro Anzeige maximal 3 Titel und 2 Beschreibungen an.

Das System testet automatisch verschiedene Kombinationen und optimiert laufend für die beste Leistung.

Praxisbeispiel: Business-Fotograf

Stell dir vor, du bist Business-Fotograf und möchtest professionelle Business-Portraits anbieten – für LinkedIn, Unternehmenswebsites oder PR-Veröffentlichungen.

Das Problem: Du weißt nicht, welche Botschaft am besten zieht. Manche Kunden suchen sehr konkret nach „Business-Fotograf München“, andere eher allgemein nach „Mitarbeiterfotos“ oder „Fotoshooting fürs Unternehmen“.

Mit einer RSA kannst du alle Varianten gleichzeitig abdecken:

Beispiel-Titel:

  1. Professionelle Business-Portraits
  2. Authentische Mitarbeiterfotos
  3. Business-Fotos für LinkedIn
  4. Ihr Fotograf für Unternehmen
  5. Moderne Unternehmensfotografie
  6. Bildstark für Website & Social Media
  7. Fotoshooting direkt vor Ort

Beispiel-Beschreibungen:

  1. Business-Portraits direkt bei dir vor Ort – unkompliziert & professionell.
  2. Zeige dein Team von seiner besten Seite – Jetzt Shooting anfragen!
  3. Perfekte Bilder für Website, Social Media und PR.
  4. Schnelle Terminvergabe & faire Preise für Unternehmen jeder Größe.

So könnte Google die Anzeigen ausspielen:

  • Suche nach: „Business Fotograf München“
    • Titel: „Ihr Fotograf für Unternehmen“
    • Beschreibung: „Schnelle Terminvergabe & faire Preise für Unternehmen jeder Größe.“
  • Suche nach: „LinkedIn Profilfoto professionell“
    • Titel: „Business-Fotos für LinkedIn“
    • Beschreibung: „Business-Portraits direkt bei dir vor Ort – unkompliziert & professionell.“

Erfahrung aus der Praxis:
In Kampagnen für Dienstleister wie Fotografen sehen wir oft, dass lokale Bezüge („in München“, „vor Ort in Hamburg“) und klare Nutzenargumente („Shooting in 48 Stunden fertig“, „Fotos, die Kundenvertrauen schaffen“) besonders gut performen.

RSAs vs. die alten Expanded Text Ads (ETAs)

Früher gab es die Expanded Text Ads – drei feste Titel und zwei feste Beschreibungen, immer gleich.
Das Problem:

  • Jede Anpassung musste manuell erfolgen.
  • Keine dynamische Kombination.
  • Kaum Raum für automatisches Lernen.

RSAs dagegen:

  • Mehr Texteingaben = mehr Testmöglichkeiten.
  • Automatische Anpassung an Suchintention, Standort, Gerät.
  • Laufende Optimierung im Hintergrund.

Merke:
ETAs waren wie ein fester Flyer.
RSAs sind wie ein flexibler Baukasten, der sich bei jedem Nutzer neu zusammensetzt.

Wie RSAs technisch arbeiten

So funktionieren Responsive Search Ads (RSA) - Schaubild aus der Praxis wie Machine Learning die beste Anzeigenkombination ermittelt

Der Ablauf sieht so aus:

  1. Du gibst die Bausteine ein → bis zu 15 Titel, bis zu 4 Beschreibungen.
  2. Google kombiniert diese Texte zu verschiedenen Anzeigenversionen (ohne unnötige Wiederholungen).
  3. Die Anzeige wird abgestimmt auf: Suchanfrage, Gerät, Standort, Sprache, bisheriges Nutzerverhalten.
  4. Anzeigen werden ausgespielt – mit fett hervorgehobenen Begriffen, die zum Suchbegriff passen.
  5. Google lernt → Kombinationen mit höherer Klickrate und Conversion-Rate werden häufiger ausgespielt.

💡 Praxis-Tipp:
Auch wenn du 15 Titel eingeben kannst, liefern 8–10 gut durchdachte Varianten in der Praxis meist bessere Ergebnisse als 15 halbherzige.

Warum RSAs für dich arbeiten – statt umgekehrt

RSAs bringen gleich mehrere Vorteile:

  1. Mehr Relevanz für den Nutzer
    • Google passt Titel & Beschreibung exakt an den Suchbegriff an.
    • Das wirkt persönlich, nicht generisch.
  2. Größere Reichweite
    • RSAs decken mehr Suchvarianten ab → mehr potenzielle Klicks.
    • Für einen Business-Fotografen heißt das: Anfragen für „Business-Portraits“, „Bewerbungsfotos“, „Teamfotos“ und „Unternehmensfotografie“ mit einer einzigen Anzeige.
  3. Automatische Optimierung
    • Google testet laufend, was am besten funktioniert.
    • Du profitierst von den Daten, ohne selbst permanent Änderungen vorzunehmen.
  4. Zeitsparend
    • Kein manuelles A/B-Testing von mehreren Einzelanzeigen nötig.
  5. Optimiert für jedes Gerät
    • Auf Desktop mehr Platz, auf Mobil komprimiert – immer angepasst.

Best Practices für RSAs (mit Praxisbeispielen)

1. Setze auf 6–10 hochwertige Titel

Je mehr sinnvolle Titel und Beschreibungen du einträgst, desto mehr Kombinationen kann Google testen – und desto schneller findet die KI heraus, was am besten funktioniert.

  • Vermeide „Füll-Titel“, nur um die 15 zu erreichen.
  • Jeder Titel sollte einen klaren Nutzen oder eine klare Aussage haben.

Beispiel für einen Business-Fotografen:

  1. Professionelle Business-Portraits
  2. Authentische Mitarbeiterfotos
  3. LinkedIn-Fotoshooting vom Profi
  4. Moderne Unternehmensfotografie
  5. Fotos, die Vertrauen schaffen
  6. Shooting vor Ort in München
  7. Studio-Shooting mit Top-Ausrüstung

💡 Erklärung:
Google braucht eine gewisse Menge an Material, um zu optimieren – aber Qualität schlägt Quantität. 8–10 starke Titel sind meist besser als 15 schwache.

2. Vielfalt in Texten schaffen

Jeder Titel und jede Beschreibung sollte einen anderen Aspekt deines Angebots beleuchten:

  • Merkmale (z. B. „Fotoshooting vor Ort“)
  • Vorteile (z. B. „Bilder, die Kundenvertrauen schaffen“)
  • Call-to-Actions (z. B. „Jetzt Termin sichern“)

Beispiel für Beschreibungen:

  • „Business-Portraits direkt bei dir vor Ort – unkompliziert & professionell.“
  • „Zeige dein Team von seiner besten Seite – jetzt Shooting anfragen!“
  • „Perfekte Bilder für Website, Social Media und PR.“
  • „Express-Bearbeitung: fertige Bilder in 48 Stunden.“

💡 Erklärung:
Je mehr unterschiedliche Perspektiven du bietest, desto besser kann Google für verschiedene Suchanfragen optimieren.

3. Keywords sinnvoll einsetzen – nicht übertreiben

Natürlich ist es wichtig, deine Haupt-Keywords in Titel und Beschreibungen zu verwenden – aber nicht in jedem Titel.

Gut:

  • „Business-Fotograf München“
  • „LinkedIn-Portraits vom Profi“

Schlecht:

  • 5 Titel hintereinander mit „Business-Fotograf München“

💡 Erklärung:
Übermäßiger Keyword-Einsatz wirkt unnatürlich und kann Klickzahlen senken. Nutzer reagieren besser auf Texte, die flüssig und glaubwürdig wirken.

4. Pinning nur gezielt nutzen

Anpinnen von Überschriften in Google Responsive Ads (RSL)

Beim Pinning kannst du Titel oder Beschreibungen auf feste Positionen setzen. Das ist sinnvoll, wenn:

  • du eine rechtliche Pflichtangabe hast, oder
  • ein zeitlich begrenztes Angebot beworben wird.

Beispiel für sinnvolles Pinning beim Business-Fotografen:

  • „Sommer-Special: 15 % Rabatt“ immer an Position 1.

💡 Erklärung:
Zu viel Pinning verhindert, dass Google alle möglichen Kombinationen testet. Das kann die Performance stark einschränken.

5. Kombinationsbericht regelmäßig prüfen

Im Google Ads-Kombinationsbericht siehst du, welche Titel- und Beschreibungskombinationen am häufigsten und erfolgreichsten ausgespielt werden.

  • Streiche schwache Kombinationen
  • Ergänze neue Varianten basierend auf den Gewinnern

Praxisbeispiel:
Wenn „Business-Portraits direkt bei dir vor Ort“ + „Perfekte Bilder für Website und Social Media“ konstant hohe Klick- und Conversion-Raten liefern, solltest du ähnliche Varianten testen, z. B. „Fotoshooting in deinem Unternehmen“ + „Bilder, die Kundenvertrauen schaffen“.

6. Die richtigen Kennzahlen tracken

Die „Anzeigenstärke“ ist nett als grobe Orientierung – aber dein Erfolg hängt von harten Kennzahlen ab:

  • CTR (Click-Through-Rate) – Klicken die Leute auf deine Anzeige?
  • Conversion-Rate – Machen sie dann auch eine Anfrage?
  • CPA (Cost per Acquisition) – Was kostet dich eine Anfrage?
  • CPI (Conversions pro Impression) – Wichtig für Lead-Kampagnen
  • RPI (Revenue pro Impression) – Wichtig, wenn du direkt verkaufst

💡 Praxis-Tipp:
Lege dir in Google Ads Custom Columns für CPI und RPI an. So siehst du auf einen Blick, welche Anzeige pro Impression am meisten bringt.

Fünf häufige Fehler bei Responsive Search Ads – und wie du sie vermeidest

1. Anzeigen ohne klare Zielseiten verlinken

Ein häufiger, aber oft unterschätzter Fehler ist, dass RSAs auf ungenau passende oder zu allgemeine Zielseiten verlinken – z. B. die Startseite statt eine relevante Unterseite.

Gebe die passende Zielseite ein und nutze die Möglichkeit den Pfad bei der Responsiven Anzeige anzupassen


Das kostet dich wertvolle Conversions, weil Nutzer nicht direkt finden, was sie suchen.

Warum das problematisch ist:

  • Hohe Absprungrate (Bounce Rate), weil Nutzer sofort wieder gehen.
  • Niedrigere Conversion-Rate, weil der Weg zum Ziel länger ist.
  • Google erkennt schwache Relevanz und kann deine Anzeigen seltener oder teurer ausspielen.

Besser so:

  • Jede RSA sollte auf die passendste Unterseite führen.
  • Final URL = exakt auf Suchintention zugeschnitten.

Beispiel für Business-Fotografen:

  • Suche: „LinkedIn Profilfoto München“
    ✅ Zielseite: deinewebsite.de/linkedin-portraits
    ❌ Schlechte Wahl: Startseite mit allen Leistungen

💡 Extra-Tipp:
Erstelle für jede Haupt-Keywordgruppe eine eigene Landingpage mit klarer Handlungsaufforderung („Jetzt Shooting anfragen“), damit du das Potenzial deiner RSA maximal ausschöpfst.

Nutze gerne unsere Vorlage zur perfekten Landingpage:

Mockup zur perfekten Landingpage

2. Zu viel Gewicht auf die Google-Anzeigenstärke legen

Die „Anzeigenstärke“ in Google Ads zeigt dir, wie sehr deine Anzeige Googles Best Practices entspricht – z. B. in Bezug auf Vielfalt der Titel/Beschreibungen und Keyword-Nutzung.

Anzeigenstärke hier als Anzeigeneffektivität bei den RSA

Das Problem: Sie ist kein verlässlicher Indikator für den tatsächlichen Erfolg deiner Anzeigen.
Du kannst eine Anzeige mit „Schlecht“ haben, die dir viele Anfragen bringt – und umgekehrt.

Besser so:

  • Orientiere dich an echten Leistungskennzahlen wie Conversion-Rate, Klickrate (CTR), Kosten pro Anfrage (CPA), CPI oder RPI.
  • Miss deinen Erfolg daran, ob Anfragen und Umsatz kommen – nicht daran, ob Google ein „Ausgezeichnet“ vergibt.

Beispiel für Business-Fotografen:
Deine RSA hat nur „Befriedigend“, bringt dir aber wöchentlich 5 neue Kundenanfragen. → Die Anzeige funktioniert. Behalte sie bei.

💡 Profitipp von Carsten: Gerade bei nicht hoher Suchnachfrage macht es Sinn nicht so viele Überschriften einzutragen. Ansonsten gilt das Gesetz der Kombinatorik und es werden viele hundert Kombinationen durchgetestet zu lange durchgetestet.

2. Gleiche Botschaften zu oft wiederholen

Es ist verlockend, die gleichen Keywords oder Phrasen in mehreren Titeln und Beschreibungen zu verwenden – aber das macht die Anzeige eintönig und reduziert die Testmöglichkeiten.

Google braucht Vielfalt, um die besten Kombinationen zu finden.

Besser so:

  • Formuliere unterschiedliche Titel mit verschiedenen Perspektiven.
  • Nutze emotionale Ansprachen, klare Vorteile und Handlungsaufforderungen.

Beispiel für Business-Fotografen:
❌ Schlechter Ansatz:

  • „Business-Fotograf München“ (5× wiederholt)

✅ Besserer Ansatz:

  • „Business-Fotograf München“
  • „Authentische Mitarbeiterfotos“
  • „Perfekte Bilder für LinkedIn“
  • „Fotoshooting direkt bei dir vor Ort“

3. Zu viele RSAs bei geringem Suchvolumen

Wenn du Keywords mit geringem Suchvolumen bewirbst oder ein kleines Budget hast, verwässern zu viele RSAs die Daten.
Das führt dazu, dass Google langsamer optimiert, weil sich die Impressionen auf zu viele Anzeigen verteilen.

Besser so:

  • Bei kleinem Volumen: 1–2 gut optimierte RSAs pro Anzeigengruppe.
  • Bei hohem Volumen: Bis zu 3 unterschiedliche RSAs zum Testen.

Beispiel für Business-Fotografen:
Wenn du nur auf „Business-Fotograf München“ und „Mitarbeiterfotos München“ bietest, reicht eine starke RSA, die beide Themen abdeckt.

4. Zu viel Pinning – wie bei alten Textanzeigen

Früher konntest du mit Expanded Text Ads (ETAs) alles genau festlegen. Manche wollen das bei RSAs nachbauen – indem sie viele Titel oder Beschreibungen festpinnen.

Das Problem: Zu viel Pinning nimmt Google die Flexibilität, Kombinationen zu testen – und kann die Performance senken.

Besser so:

  • Pinne nur kritische Botschaften, z. B. ein zeitlich begrenztes Angebot oder eine Pflichtangabe.
  • Lass Google sonst frei kombinieren.
  • Teste ggf. eine Version mit und eine ohne Pinning.

Beispiel für Business-Fotografen:
✅ Sinnvoll: „Sommer-Special: 15 % Rabatt“ immer an Position 1 pinnen.
❌ Nicht sinnvoll: Alle Haupttitel fix setzen – so kann Google kaum testen.

Häufige Fragen zu Responsive Search Ads (RSA)

Ad Strength: Solltest du es ignorieren oder berücksichtigen?

Googles „Anzeigenstärke“ ist ein Bewertungsindikator, der dir Feedback dazu gibt, wie gut deine Anzeige laut Googles „Best Practices“ aufgestellt ist – zum Beispiel hinsichtlich Vielfalt der Titel und Beschreibungen oder Keyword-Relevanz.

Wichtig zu verstehen:

  • Die Anzeigenstärke ist kein direkter Leistungsindikator.
  • Du kannst eine Anzeige mit „Schlecht“ haben, die trotzdem Top-Conversions bringt – und umgekehrt.
  • Der Wert beeinflusst nicht, ob deine Anzeige überhaupt ausgespielt wird.

Google empfiehlt:
Pro Anzeigengruppe mindestens eine RSA mit „Gut“ oder „Ausgezeichnet“ einzusetzen, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Der Score soll dir helfen, Lücken in der Anzeigenerstellung zu erkennen, nicht den Erfolg messen.

Unsere Erfahrung:

  • Nutze die Anzeigenstärke als Checkliste für Abwechslung in Texten.
  • Miss den Erfolg aber immer an harten Leistungskennzahlen wie Conversion-Rate, Klickrate (CTR), Kosten pro Conversion, Return on Investment (ROI), Quality Score usw.
  • Oft performen RSAs mit mittlerer oder sogar niedriger Anzeigenstärke erstaunlich gut, wenn sie exakt auf die Nutzerintention optimiert sind.

Wofür sind Responsive Search Ads besonders gut geeignet?

RSAs sind ideal, um:

  • Relevanz zu erhöhen – Google passt Textkombinationen dynamisch an Suchanfragen an.
  • Reichweite zu steigern – Mehr Titel + Beschreibungen = mehr potenzielle Suchtreffer.
  • Automatisch zu testen – Du musst nicht selbst jede Anzeige splittesten.
  • Zeit zu sparen – Google übernimmt die Kombinations- und Optimierungsarbeit.

Beispiel:
Ein Business-Fotograf kann in einer einzigen RSA alle wichtigen Suchvarianten abdecken – von „Business-Portraits München“ über „LinkedIn-Fotoshooting“ bis zu „Teamfotos vor Ort“. Google findet dann selbst heraus, welche Kombination am besten für jede Suche funktioniert.

Unterschied zwischen Responsive Search Ads und Dynamic Search Ads

  • Responsive Search Ads (RSAs)
    Du lieferst die Bausteine (Titel & Beschreibungen), Google kombiniert sie.
    → Mehr Kontrolle über Formulierungen und Keywords, gezielte Ansprache.
  • Dynamic Search Ads (DSAs)
    Google erstellt die Anzeigentitel automatisch auf Basis deiner Website-Inhalte.
    → Gut für sehr große Websites oder wenn du viele Unterseiten ohne manuelle Anzeigenerstellung bewerben willst, aber weniger Kontrolle über die exakten Texte.

Kurz gesagt:
RSAs = individuell & keywordgesteuert.
DSAs = automatisch & contentgesteuert.

Wie viele Responsive Search Ads darfst du in einer Anzeigengruppe haben?

Google erlaubt maximal 3 aktive RSAs pro Anzeigengruppe.
In der Praxis empfehlen wir:

  • Bei kleinem Suchvolumen: nur 1–2 sehr gut optimierte RSAs, um Daten nicht zu verwässern.
  • Bei hohem Suchvolumen: 2–3 RSAs mit unterschiedlicher Ausrichtung, um mehr Testvielfalt zu bekommen.

Erfahrungstipp:
Mehr Anzeigen bedeuten nicht automatisch mehr Erfolg – entscheidend ist, dass jede RSA inhaltlich stark und klar differenziert ist.

Vorlagen zur Website Erstellung

Nutze unsere Tools, Rechner und PDFs um deine neue Webseite einfacher zu erstellen.

Mindmap Website Erstellung

Mindmap Website Erstellung

1. Workshop

Nutze unseren Fragenkatalog um im Kickoff Workshop ein besseres Verständnis & Klarheit über Wünsche und Ziele des Kunden, technische Anforderungen und Realisierungszeitraum zu gewinnen.

2. Konzeption

Keyword Set als Mindmap

Mindmap Keywordset erstellen

Sitemap

sitemap zur Strukturierung der Inhalte

3. Design

Wireframes

Nutze unsere Wireframe Bibliothek um grobe Elemente für die neue Website zu planen.

Hintergrundraster für Wireframes

Style Tiles / Style Guide

Style Guide für Website

Wireframes fürs Webdesign Bibliothek / Vorlage zum Download

Nutze meine Wireframe Bibliothek um noch einfacher deiner neuen Webseite Struktur zu geben.

Mit einfachen Strichzeichungen kannst du losgelöst vom komplexen Webdesign die wichtigsten Elemente zusammenstellen um deinen User seine Fragen zu beantworten.

Denk immer an meinen Leitspruch beim Erstellen einer Webseite: Was ist die Frage des Users und welche Elemente brauche ich minimal um diese Frage bestmöglich zu beantworten.

Wireframe Elemente

Nur mit einem Bleistift ausgerüstet zeichne ich die kleinen Skizzen. Später ziehe ich die kleinen Bilder in Adobe XD und erstelle das Wireframe. Du kannst die Elemente auch ausdrucken und dann zusammenstellen bzw. kleben.

Du kannst die Wireframe-Bibliothek gerne nutzen. Einfach auf das Bild mit der rechten Maustaste klicken und Bild herunterladen.

Header – Logo mit Navigation

Header - Logo mit Navigation

Stage

Bühnenbereich inkl. Header, Logo, Hintergrundbild, Headline und Subtext

Wireframe Stage mit Logo, Headline und Subtext

Textblock Section

Headlin mit Text und Bild als Wireframe

Footer

einfacher Footer als Wireframe

Hintergrund-Raster

Um eigene Wireframes einfacher zu zeichnen kannst du mit diesem Hintergrundraster deine Arbeit vereinfachen. Es ist mit Rand und einem 12er Raster ausgestattet.

Hintergrund Raster zum Zeichnen von eigenen Wireframes

Landingpage Beispiele

Lerne von Landing Page Beispielen die von sitefuchs erstellt, getestet und optimiert wurden.

Conversionstarke Landeseiten folgen Muster. Oft vereine sie angewandte Konsumpsychologie, nutzen den Spieltrieb des User, machen neugierig und sehen im Idealfall auch noch schön aus. Nutze die Landingpage Beispiele als gerne als Muster für deine eigene Landing Page und gib uns Feedback über die eingespielten Ergebnisse.

Landingpage Katalogbestellung

Für die Mecklenburger Radtour erstellten wir eine spezielle Landingpage um den Fokus auf das Formular zu legen. Hier nutzen wir einen stärkeren Kontrast. Zusätzlich wurde der Nutzen mit Vorteilshaken betont.

Die Änderungen brachten eine Steigerung der Conversion Rate um 33%.

Fallstudien Landingpage zur Leadgewinnung

Mal ein Landingpage Beispiel aus eigenem Hause. Wir nutzen für eine Facebook Kampagne eine ganz schlichte Version mit den Landingpage Elementen: Headline mit Headertext, Image, Listpoints, Call-To-Action

Das Bild unterstützt durch den Gaze Clueing Effekt den Fokus auf den Nutzen des Angebots und die Call-To-Action.

Startseite als Landingpage für KFZ Dienstleister

Das Unternehmen HAMA Fahrzeugeinrichtungen ist seit über 25 Jahren in Berlin bekannt und richtet Transporter mit Systemregalen und Arbeitsmitteln ein.
Eine kleine Google Ads Kampagne und etwas SEO verhelfen machen die Startseite zur Landingpage für die meisten Kunden. So haben wir hier den prominenten Bühnenbereich der Webseite genutzt um unser Conversion-Element zu platzieren. Der User kann mit einfachen Select-Felder sein Gewerk und Fahrzeugmarke auswählen und kommt dann zu einem einfachen Kontaktformular. So einfach kann es gehen.

Leadkonfigurator für Immobilien Objekte (Preisbewertung)

Gibt es User die sich gerne durch „Horror-Formulare“ quälen? Dabei geht es doch auch viel netter.
Für einen Münchener Immobilienmakler haben wir ein Slider-Formular entwickelt. Hier kann der Interessant ganz bequem seine Immobilienattribute eintragen und sich dann auf eine kostenlose Bewertung freuen.
Dieses Landingpage Beispiel lässt sich für ganz vielen Branchen abwandeln.

Ein einfacher Effekt mit viel Wirklung

Erkennst du das grafische Element? Durch den Visual Cueing Effect beeinflussen wir die Blickrichtung unseres Users auf das Conversion Element. In diesem Fall ein kostenloses Beratungpaket mit Call-To-Action.

Landingpage für Online Shop

Auch im E-Commerce sind Landeseiten entscheidend. Gerade wenn du nicht Amazon oder Mediamarkt heißt.
Hier gilt es Vertrauen zum Kompetenz zu signalisieren. In diesem Landingpage Beispiel wurde die Spezialisierung auf Falträder in den Vordergrund gestellt. Durch den großen Textblock kann der Unternehmer sein USP (Alleinstellungsmerkmal) ausgiebig darstellen und zusätzlich Punkte durch guten Content für SEO gewinnen.

Landingpage für Rechtsanwälte

Wer sich auf die Suche eines Anwaltes geht sieht oft sehr ähnliche Landingpage Templates. Wir haben im Rahmen eines Blog-Artikels ein komplett neue Version dieser Versionen gebaut. Die neue Variante basiert auf dem „Mobile First“ Gestaltungsansatz, da in diesem Segment fast alle Useranfragen über Smartphones kommen.
Gerne stellen wir gerne Anwälten unsere Landingpage Version zum A/B Test zur Verfügung.

Erfahre mehr im Artikel „Mandatengewinnung für Anwälte

Mandantengewinnung für Anwälte

So funktioniert Mandantenakquise über Google und einer Landingpage für Scheidungsanwälte.

Das unangenehme zuerst – Mandantengewinnung ist ähnlich wie Neukundengewinnung über Google Werbung ist ein teuer Spaß. Du bist hier schnell bei 10,- EUR / pro Klick. Und viele Besucher brauchst du um eine Anfrage zu gewinnen.

Jedoch möchte ich heute einige persönliche Erfahrungen bei der Mandatenakquise für Anwälte mit dir teilen.

Fange schon vorher an

Grundsätzlich wacht kein Mandant einfach so morgens auf und sucht einen Scheidungsanwalt (oder vielleicht doch 🙂

Vermutlich gibt es eine längere Vorgeschichte bis der Schmerz so groß wird, so dass der künftige Mandant auf dich zu kommt.

Hier liegt auch die Chance auf Kundenfang zu gehen. Viele künftige Mandanten google nach Begriffen rund um die Scheidung / Trennung und suchen so Antworten und Erfahrungen. Was liegt also näher hier entsprechende digitale „Köder“ auszulegen. Damit meine ich hilfreichen Content der Antworten auf die Fragen der User gibt.

So können Checklisten, Vorlagen als PDF Dokumente, Rechner ein starkes Signal sein. Solche Dokumente lassen sich auch einfacher organisch bei Google platzieren, so dass du den Traffic quasi kostenlos bekommst.

Falls du diese Inhalte über Google bewirbst ist der Traffic auch deutlich günstiger da wenig Wettbewerb hier unterwegs ist. Dagegen prügeln sich fast alle um Begriffe wie „Scheidungsanwalt + Stadt“.

Werbekampagne planen

Die Kampagne besteht auch drei Teilen:

  1. Werbeanzeige bei Google Ads einrichtigen
  2. Landingpage erstellen
  3. Conversion Optimierung

Kampagne bei Google Ads einrichten

Wir gehen bewusst hier den klassischen Weg und suchen uns die hart umkämpften Begriffe / Keywords für einen Scheidungsanwalt heraus.

Keyword Set erstellen

KeywordSuchvolumen
anwalt scheidung berlin110
scheidungsanwalt berlin880
anwalt familienrecht berlin1300

Da Werbeanzeigen heutzutage dynamisch erzeugt werden (Responsive Anzeigen) sollten wir vor der Anzeigen Erstellung auch schon uns Gedanken machen welche Werbebotschaft wir in der Anzeige und Landingpage vermitteln. Beide Marketingelemente bilden eine Einheit.

Werbepsychologie

Hinter jedem eingetippten Keyword steckt ein Problem unseres Users. Versuchen wir diese Motive genauer zu ergründen und so in Resonanz mit ihm zu gelangen.

Ängste

Kosten – Was erwartet den Kunden? Wie teuer wird es? (Bestcase / Worstcase). Wie lange dauert es? Kann ich es alleine schaffen?

Schmerz

Was ist im Vorfeld passiert? Welches Bildmotiv kann das darstellen?

Erwartungen

Wie siehst die Welt nach dem Prozess aus? Welche Schritte sind zu gehen?

Value Proposition (Wertversprechen)

Was macht uns besonders? Wo sind wir besonders gut? Wer kann das bezeugen?

Landingpage Erstellung

Wir beginnen beim Landingpage Design mit einem Wireframe. So lösen wir uns vom Design und kümmern uns zuerst um grobe Inhalte. Zusätzlich nutzen wir einen mobile-first Ansatz, da in diesem Segment 70-80% der User über ihr Smartphone auf die Suche gehen.

Elemente

[Emotionales Foto vom Problem]
[ Trustelement ]
[Überschrift welches Problem / Lösung zeigt]

[CTA]
——- ABOVE THE FOLD / Sichtbarer Bereich ——-

Einleitender Text welches den Schmerz aufgreift und Resonanz erzeugt

Vertiefender Text wie das Problem durch uns gelöst wird

[VORTEILSLISTE mit Haken]

[Beschreibung über uns / Spezialisierung]

[Testimonials]

[CTA]

[FAQ]

[CTA]

[Office Bild / Google Maps Karte / Öffnugnszeiten]

[CTA]

[Footer]

Mockup

Mockup Rechtsanwalt Landingpage
Abb: Mockup Rechtsanwalt Landingpage

Immobilien Leads generieren

Erfahre wie du mit einer Online Marketing Strategie selber deine Immobilienleads gewinnst und viel Geld sparst gegenüber dem Immobilien Leadkauf.

Ärgerst du dich auch über das seltsame Leadverkauf-System der Leadbörsen? Oft wird der Immobilienlead 3x verkauft und nur wenn du superschnell bist hast du einen Kunden gewonnen.

Wir stellen dir hier ein komplettes System zur Leadgewinnung für Immobilen vor. Dein Kunde durchläuft dabei eine Reihenfolge von Akquiseschritten (auch Funnel genannt). Vieles in dem System läuft automatisiert, so dass am Ende für dich heiße Leads herauskommen. Du musst dann nur noch deinen neunen Interessenten kontaktieren, ein gutes Angebot unterbreiten und dich über mehr Umsatz freuen.

AUFBAU DES IMMOBILIEN LEAD-FUNNEL

Hinter dem Funnel steckt die Idee, dass deine Kunden beim Verkauf ihrer Immobile wissen wollen was sie beim Verkauf für die Wohnung, Haus oder Grundstück bekommen werden. Deshalb beginnt die Kundenreise (Customer Journey) bei der Eingabe von typischen Keywords wie „Immobilienbewertung Online“ bzw. in Kombination mit dem Ort.

1. SCHRITT: KEYWORD-RECHERCHE

Finde mit Tools wie Google Ads oder Answerthepublic heraus was deine Kunden genau suchen. Bei dieser Recherche bekommst du auch das Keyword-Suchvolumen (pro Monat) und den CPC (Kosten pro Klick) heraus. Erstelle aus diesen Daten eine Tabelle.

Wenn wir als Conversion Agentur so etwas umsetzen „bohren“ wir noch etwas tiefer und erstellen eine Kampagnenstrategie mit Nutzermissionen. Dabei recherchieren wir die auslösenden Ereignisse bzw. Motivationen warum dein Kunde überhaupt ein Problem hat.

2. SCHRITT: ERSTELLUNG DER LANDINGPAGE

Damit dein neu gewonnener Kunde auch wirklich sich mit deinem Angebot beschäftigt ist es wichtig, dass du eine spezielle Landingpage für dein Immobilien Lead Angebot erstellt. Das bedeutet, dass du eine reduzierte Version deiner Website auslieferst: Möglichst wenig Ablenkungen (z.B. kein Hauptmenü) und dein Angebot nutzenorientiert präsentierst. Mehr erfährst du hier: Landingpage Erstellung

3. SCHRITT: IMMOBILIEN LEAD GENERATOR

Damit dein User nicht durch ein Horror-Formular abgeschreckt wird kannst du etwas Verkaufspsychologie nutzen. Dabei wenden wir zwei Überzeugungshebel an: Gamification (Spielerische Eingabe) und Salami-Taktik. 
Deinem User muss es Spaß machen das Formular zu bedienen. Deshalb bauen wir z.B. Schieberegler ein. Damit kann dein User auf spielerische Art und Weise Zahlen eingeben. Durch eine einfache grafische Darstellung mit Icons wird visuelle Reize gesendet und der User muss nicht so viel lesen.
Durch die Salami-Taktik bekommt der User nicht sofort alles zu sehen sondern Stück für Stück. Damit wirkt das Formular viel einfacher. Wenn du diese Conversion Strategien anwendest sieht du den Erfolg schnell an deinen Akquisekosten pro Immobilienlead. 

Abb: Immobilien Lead Generator in der Homepage integriert

Unser Immobilen Leadgenerator arbeitet auf Javascript-Basis und kann somit sehr einfach angepasst werden. z.B: CI des Kunden oder spezielle Anforderungen. Du kannst aber auch fertige Leadgeneratoren im Netz nutzen. Wichtig ist, dass sie auch gut mobil nutzbar sind und der Datenschutz eingehalten wird. Wir empfehlen, dass deine Daten immer bei dir gespeichert werden. Du hast die Kunden teuer gewonnen und wenn du diesen Datenschatz auf fremden Servern speicherst kann viel passieren…

4. SCHRITT: TRACKING DER CONVERSIONS

Du solltest immer alles messen was messbar ist. Damit verstehst du besser wie deine Kunden ticken und wo sie vielleicht auf deiner Website Probleme haben. Wir nutzen Google Analytics und haben ein Event-Tracking eingerichtet. So sehen wir gut wo User „abspringen“ also das den Immobilen Lead Prozess verlassen und wir können durch Conversion Optimierung die Nutzererfahrung verbessern.

Entwicklung eines KFW Förderungsrechner als SEO Landingpage

User lieben Spielzeug und Google will User glücklich machen. Was liegt näher beides miteinander zu kombinieren?

Gamifikation hilft uns einen langweiligen Algorithmus in eine Art Videospiel zu verpacken. Spielerisch kann der User seine Frage beantworten. In diesem Fall den Zuschuss einer KFW Förderung bei Sanierung oder Neubau von Häusern.

Wir optimieren dabei die Landingpage, so dass die User möglichst lange damit spielen. Das erzeugt positive Usersignale, da bei anderen Webseiten der Konkurrenz die User wahrscheinlich nicht so lange sich aufhalten. Google misst diese Verweilzeit des Users bei uns. Durch den Vergleich mit anderen Webseiten erkennt die Suchmaschine die Qualität der Webseite. Das gibt wertvolle Punkte beim Ranking.

Damit Google auch viele Werte in kurzer Zeit bekommt schalten wir eine kleine Google Ads Kampagne mit themenrelevanten Begriffen auf die Landingpage. Das Prinzip beschreiben wir in der REOL Methode.
So bekommen wir weitere Keywords und somit Fragen der User. Stück für Stück wird die Landingpage erweitert, so dass User noch besser informiert werden.

Damit sich der Aufwand auch für unseren Kunden auszahlt wird an strategisch wichtigen Stellen die Dienstleistung conversionfreundlich angeboten.

Mach dir gerne selber ein Bild des KFW Förderung Rechner bei unserem Kunden AR Architekten.

Landing Page für die PKV – Private Krankenversicherung

Neukundengewinnung ist in der Versicherungsbranche besonders hart umkämpft. Gute Leads kosten 150 EUR und werden dazu oft noch an zwei weitere Mitbewerber verkauft. Vergleichsportale investieren viel Geld um möglichst alles abzuschöpfen.

Jedoch gibt es noch genug Potenzial um als Versicherungsmakler Leads selber zu gewinnen. Ein Landingpage Beispiel im Bereich der PKV stellen wir heute in dieser Anleitung vor.

Besucher über Google Ads gewinnen

Jede Landingpage braucht Traffic. Dabei ist die Qualität der Besucher entscheidend. Je besser wir das Problem eines Users auf der Landingpage lösen desto höher später unsere Abschlussquote.

Keyword-Set PKV Vergleich

Um möglichst relevante Besucher zu gewinnen wird ein Keywordset erstellt. Dabei spielt der „Intent“ also die Motivation des Users eine große Rolle.

IntentFrageKeywords
AllgemeinWas ist eine PKV? Welche VorteilePrivate Krankenversicherung, PKV, Was ist eine PKV
VergleichWelcher Anbieter hat ein gutes Preis/LeistungsverhältnisPrivate Krankenversicherung Vergleich / Test
Keyword Set (Ausschnitt) für die Private Krankenversicherung

Da Google Ads eine selbstlernende Maschine ist können wir Zielwerte vorgeben. Google versucht dann genau die User zu gewinnen um die Zielwerte z.B. Kosten pro Lead einzuhalten. Wichtig ist, dass das Conversion Tracking funktioniert. Quasi ein Rückkanal von unserer Landingpage. Sobald ein User ein Anfrageformular ausfüllt wird das an Google Ads zurückgesendet.

Landingpage Design mit Adobe XD

Unsere neuen Besucher kennen uns in der Regel nicht. Daher müssen wir gleich überzeugen durch Vertrauen und klarer Nutzendarstellung. Da wir für eine Beitragsberechung ein paar Infos vom User benötigen ist es wichtig, dass unser Formular einfach wirkt. Kein User hat Lust „Horrorformulare“ auszufüllen.

Wir nutzen bei der Gestaltung von Webseiten / Landingpage den Atomic Design Ansatz. Zusätzlich testen wir unsere Entwürfe bzw. die einzelnen Komponenten im Vorfeld. So gibt es kaum negative Überraschungen.

In diesem Landingpage Beispiel erkennt man gut die sitefuchs Handschrift. Eher schlicht, jedoch immer klar strukturiert und wenig Ablenkung. Durch den Einsatz von psychologischen Effekten wie den Gaze Clueing Effekt (Arzt würde in Richtung des Formulars schauen) können wir den Fokus auf das Formular noch weiter steigern.

Das Formular ist auch möglichst einfach und spielerisch gehalten. So erscheint der Aufwand des Ausfüllens der benötigten Informationen als gering.

Was kostet so eine Kampagne mit Landingpage?

Oft wird ein Geheimnis um den Preis gemacht. Dabei kann jeder User sich den Preis mit Hilfe unseres Webseiten Preisrechner sich selber ausrechnen.

Aber grob geschätzt liegt die Entwicklung einer Landingpage bei 2.000-10.000 EUR (Je nach Aufwand der Individualprogrammierung). Für die Kampagnenrecherche und Einrichtung kommt noch einmal 2.000-3.000 EUR dazu.

Gute Conversion Agenturen optimieren Kampagene und Landingpage weiter. Es laufen im Hintergrund A/B Testing Systeme. So kann dann ein Conversion Maximum erreicht werden. Rechne auch hier noch einmal mit 1.000 – 2.000 EUR / Monat.

Wir bei sitefuchs nutzen z.B. die REOL Methode um aus den Keyword-Daten von Google Ads weitere SEO Landingpages zu bauen. So bekommt unser Kunde dann auch kostenlose organische Besucher über die Google-Suche.

Leads kaufen für Webdesign und Homepage Erstellung oder Lead selber gewinnen?

Erfahre wie du als Webdesigner neue Kunden gewinnst über Online Marketing

Grundsätzlich ist es immer teuer einen neuen Kunden zu gewinnen. Oftmals bekommst du nur über den Kunden-Lebenszyklus (Customer Lifetime Value) einen positiven Return on Invest zurück.
Wie habe ich meine Kunden als Webdesigner oder Homepage Agentur in der Anfangszeit gewonnen? Über Beziehungen. Es fing zu Studentenzeiten an. Dann habe ich mich auf Typo3 mit dem Fokus „Webseiten, die verkaufen“ spezialisiert. Damit konnte ich mich schon vom Markt absetzen.

So gewinnen Leadverkäufer ihre Anfragen

Im Jahr 2021 ist es allerdings viel einfacher Leads als Webagentur oder Webdesigner zu generieren. Fast jeder potenzielle Kunde ist online unterwegs. Genau das nutzen auch Leadagenturen aus. Sie schalten Werbe-Anzeigen z.B. bei Facebook oder Xing auf die Zielgruppe „Unternehmer“.
Unsere Kunden interessiert eine Frage: Was kostet eine Homepage / Website? Meistens werben sie mit einem Preisvergleich für Homepage Angebote. Dem Kunden wird suggeriert, dass er so das besten Angebot erhält. Dabei wird der Lead meistens nur an den weitergereicht der am meisten dafür bietet.

PS: So ein Lead-Slider bringt deutlich mehr Conversions, da wir den User „spielerisch“ in das System reinholen. Probiere es einfach mal aus 🙂

Was darf ein Lead kosten?

Entscheidend für die Berechnung ist der Kundenlebenszyklus. Kannst du dem Kunden auch noch weitere Produkte wie SEO, PPC Kampagnen und Landingpages usw. verkaufen? So kann ein Kunde oft viele 10.000 EUR wert sein. Sind dann 150,- EUR pro Lead gerechtfertigt? Wahrscheinlich auch viel mehr wenn du ein entsprechendes Hochpreis-Angebot hast.

Solche Rechner erhöhen die Verweildauer und die Interaktion. Das bringt gute User-Signale. Somit wird die organische Sichtbarkeit gesteigert( falls SEO für dich wichtig ist).

Selber Webdesign-Leads gewinnen

Auch wenn das Online Marketing mit vielen Möglichkeiten lockt – baue dein persönliches Netzwerk aus. Gehe zu typischen Vereinen wie dem Marketing Club, BNI, Unternehmerverband usw. Spezialisiere dich. Erstelle ein Angebot was dich vom Markt abgrenzt. Keiner braucht den 100sten Webdesigner in der Stadt. Und noch etwas keiner braucht eine Homepage. Sie ist nur Mittel zum Zweck. Dein Kunde braucht Leads oder Verkäufe, vielleicht auch neue Mitarbeiter und etwas Markenaufbau. Wenn du noch tiefer bohrst kommen auch noch ein paar Ego-Motive hinzu.
Merken wir uns: Um so spezialisierter dein Angebot ist desto einfacher hast du es in der Leadgewinnung als Webdesigner.
Selbst wenn du Leads kaufen solltest hat der Kunde oft mehrere Angebot eingeholt. Mit einer klaren Positionierung fällt es dir leichter deinen Kunden von dir und deinem Angebot zu überzeugen.

Online Marketing Ideen zur Leadgewinnung für Homepage Agenturen

Leads über Facebook / Instagram

Dein Kunde nutzt wahrscheinlich eine der beiden Plattformen. Der Facebook Algorithmus weiss unglaublich viel und kann oft vorhersagen was der User als nächstes macht. Ausserdem kennt er die Freunde des Users. So kommt ein messerscharfes Profil zusammen was du perfekt für deine Leadgewinnung als Webagentur nutzen kannst.
Mit dem Tool Zielgruppen-Insights kannst du sehr einfach Unternehmer oder Selbstständige auswählen. Zusätzlich gibt es noch Möglichkeiten sogenannte Look-Alike-Audience zu erstellen. Das sind statistische Zwillinge deiner Kundenliste. Das wird gerne genutzt um eine erfolgreich recherchierte Kundenliste zu erweitern.

Facebook Zielgruppen-Insights
Abb: Facebook Zielgruppen-Insights

Du kannst nun die Zielgruppe mit Werbeanzeigen erreichen. Sei kreativ und liefere einen Wert für die Kunden. Eine Idee wäre eine Checkliste. z.B. „Die 7 goldenen Gesetze für eine conversionstarke Homepage.“ Das klingt für den Kunden hilfreich und auch nicht zu aufwändig. Wir haben z.B. das Cheat Cheet (Spickzettel) für eine perfekte Landingpage gestaltet. So konnten sehr günstig neue Kunden über Instagram erreicht werden.

Werbung auf Portalen wie Fiverr

Du kannst auch über Plattformen Leads gewinnen. Dein Vorteil dabei ist die deutsche Sprache. Viele Kunden sind im englischen nicht fit und haben auch wenig Vertrauen zu ausländischen Anbietern. Erstelle dort ein gutes Schnupperangebot. Ein kleine Dienstleistung zum günstigen Einstiegspreis. Versuche dann im zweiten Schritt dem Kunden weitere Produkt zu verkaufen.

Bekanntheit über Content Marketing

Vertrauen ist ein wichtiger Schlüssel zu Kundenherz. Du gewinnst sehr einfach Vertrauen wenn du wertvolle Inhalte auf einem Blog lieferst. Über die klassische organische Suche geben potenzielle Kunden typische Keywords wie „Homepage Preis“, „Was kosten eine Homepage“ usw. ein. Diese Infos wird benötigt um einen Referenzrahmen zu erstellen. Für einen Kunden ist sehr schwer Angebot und Leistung im Vorfeld einzuschätzen. Deshalb helfen entsprechende Praxisbeispiele dem Kunden. Nutze Suchmaschinenoptimierung um deine Inhalte entsprechend zu pushen.